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Wärmebildzielfernrohr für die Wildschweinjagd: Wie man das richtige für Dickicht, Felder und sich bewegende Wildschweine auswählt

Veröffentlichungsdatum: 23.06.2026

Seitenaufrufe: 566

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Das beste Wärmebildgerät für die Wildschweinjagd hängt vom Gelände, der Schussdistanz und der benötigten Geschwindigkeit ab, um nachts bewegliche Wildschweine wiederzufinden. In dichtem Gebüsch und an Futterstellen sind ein weites Sichtfeld und eine schnelle Zielerfassung wichtig. Auf offenen Feldern benötigt man eine höhere Auflösung, ein größeres Objektiv und einen größeren Erfassungsbereich. Dieser Ratgeber erklärt, welche Spezifikationen am wichtigsten sind, wie man das passende Wärmebildgerät für das jeweilige Jagdgebiet auswählt und welche Nocpix-Modelle für verschiedene Jagdsituationen geeignet sind.

Kurzantwort: Die beste Wärmebildzielfernrohr-Konfiguration für die Wildschweinjagd

Wenn Sie jagen…Suchen…Beste Passform
Buschwerk, Zufuhrwege und NahbereichssondenSchnelle Zielerfassung und ausgewogene HandhabungNocpix BOLT L35R
Gemischtes Gelände, Buschränder und AckerflächenStärkere Bilddetails über unterschiedliche Entfernungen hinwegNocpix ACE
Offene Weiden und Weitschüsse aufs FeldGrößere Identifizierungsreichweite und klarere DistanzmessungRICO 2 S75R
Mit einem Tageslichtfernrohr, das Sie bereits mögenEin aufsteckbares System, das Ihr aktuelles Zielfernrohr weiterverwendet.Nocpix MATE-Serie

Inhaltsverzeichnis

Welche Spezifikationen sind bei einem Wärmebildzielfernrohr für die Wildschweinjagd am wichtigsten?

Vier Spezifikationen beeinflussen die Leistung bei der Wildschweinjagd mehr als alles andere: Sichtfeld, Sensorauflösung, Bildwiederholfrequenz und Gewichtsverteilung des Gewehrs.

Nahaufnahme eines Repetiergewehrs mit montiertem Zielfernrohr im Freien

Sehfeld vs. Basisvergrößerung

Das Sehfeld bestimmt, wie viel Sie im jeweiligen Moment durch das Zielfernrohr sehen. Ein größeres Sehfeld hilft Ihnen, Wildschweine auf einer Lichtung zu entdecken, eine Rotte im Dickicht zu verfolgen oder ein Ziel nach dem Rückstoß wiederzuerfassen. Die Basisvergrößerung ist direkt mit dem Sehfeld verbunden. Eine geringere Basisvergrößerung ergibt ein breiteres Bild. Eine höhere Basisvergrößerung ergibt ein engeres, aber detailreicheres Bild.

Für die Wildschweinjagd ist eine Basisvergrößerung zwischen 2x und 4x in den meisten Situationen ausreichend. Man hat ein ausreichend weites Sichtfeld, um Wildgruppen zu verfolgen, und kann bei Bedarf ein entferntes Ziel digital vergrößern. Ein Zielfernrohr mit 5x oder höherer Basisvergrößerung kann sich wie ein Blick durch einen Tunnel in dichtem Bewuchs anfühlen, was das Anvisieren des Ziels verlangsamt.

Sensorauflösung und realer Identifikationsabstand

Die Sensorauflösung bestimmt, wie viele Details das Zielfernrohr anzeigt. Ein 384×288-Sensor liefert ein brauchbares Bild auf kürzere Distanzen, typischerweise bis zu 150 bis 200 Meter an kühleren Abenden. Ein 640×512-Sensor bietet deutlich mehr Details und ermöglicht eine sichere Identifizierung auch auf größere Entfernungen, oft bis zu 300 Meter und mehr. Die in Topmodellen verbauten 1280×1024-Sensoren sorgen für die schärfste Trennung zwischen Wildschwein und Hintergrund, selbst bei warmen Bedingungen, wenn der thermische Kontrast abnimmt.

Für einen detaillierteren Einblick, wie sich die Sensorauflösung auf Ihre Sicht auswirkt, siehe Nocpix Leitfaden zur Auflösung von Wärmebildgeräten Die Unterschiede werden anhand praktischer Beispiele erläutert.

Bildwiederholfrequenz, Gewicht und Gewehrbalance

Die Bildwiederholfrequenz beeinflusst, wie flüssig ein sich bewegendes Ziel auf dem Bildschirm dargestellt wird. Eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz sorgt für ein flüssiges Bild beim Verfolgen von trabenden oder rennenden Wildschweinen. 50 Hz sind fast genauso gut. Niedrigere Bildwiederholfrequenzen können zu spürbaren Verzögerungen führen, wenn sich ein Wildschwein schnell durch das Sichtfeld bewegt. Diese Verzögerung erschwert Folgeschüsse und mindert das Vertrauen in bewegliche Ziele.

Gewicht und Balance spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei der Wildschweinjagd muss man oft zu den Hochsitzen laufen, auf erhöhte Positionen klettern oder das Gewehr stundenlang tragen, bevor der erste Schuss abgegeben werden kann. Ein schweres Zielfernrohr, das zu weit vorne sitzt, verändert den Schwerpunkt des Gewehrs und führt zu Ermüdung. Wenn Sie längere Jagden planen, überprüfen Sie vor dem Kauf das Gewicht des Zielfernrohrs und die Gesamtlänge der montierten Ausrüstung.

Erfassungsbereich vs. Identifizierungsbereich

Diese beiden Werte sind nicht identisch, und ihre Verwechslung ist einer der häufigsten Kauffehler. Die Erfassungsreichweite gibt an, wie weit das Zielfernrohr überhaupt Wärmesignaturen erfassen kann. Dies wird üblicherweise an einer großen Zielscheibe nach Militärstandard getestet. Die Identifizierungsreichweite hingegen gibt an, wie weit man das Ziel tatsächlich erkennen kann. Bei der Wildschweinjagd ist die Identifizierungsreichweite entscheidend. Man muss sicherstellen, dass der Wärmefleck in 250 Metern Entfernung tatsächlich ein Wildschwein und nicht etwa ein Kalb, ein Baumstumpf oder ein Reh ist. Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden von Nocpix. wie weit Wärmebildgeräte sehen können erklärt diese Lücke im Detail.

Welches Wärmebildgerät eignet sich am besten für den Einsatz in dichtem Gestrüpp, Wäldern und Futterstellen?

Bei der Jagd auf Wildschweine aus nächster Nähe in dichtem Bewuchs ist ein lichtstarkes Zielfernrohr vorteilhafter als ein Zielfernrohr mit hoher Vergrößerung.

Jäger zielt mit einem Zielfernrohrgewehr aus der Deckung in grasbewachsenem Gelände

Niedrige Basisvergrößerung für Nahaufnahmen

Auf Futterplätzen, Wildwechseln und Lichtungen im Gebüsch sind Schüsse meist auf unter 100 Meter möglich. In dieser Entfernung benötigen Sie keine 5- oder 6-fache Vergrößerung. Eine 2- bis 3,5-fache Basisvergrößerung bietet Ihnen ein breiteres Sichtfeld, ermöglicht ein schnelleres Erfassen des Ziels und erleichtert das Anvisieren eines Wildschweins, das gerade die Lichtung betreten hat.

Weites Sichtfeld für dichte Bedeckung

Im Dickicht und Wald tauchen Wildschweine schnell auf und verschwinden ebenso schnell wieder. Ein Zielfernrohr mit großem Sehfeld ermöglicht es, mehr vom Geschehen im Bild zu behalten, ohne das Gewehr ständig schwenken zu müssen. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Wildschweine an einer Futterstelle zusammenkommen und man das richtige auswählen möchte.

Schnelle Bildwiederholrate für plötzliche Bewegungen

Wildschweine, die Gefahr wittern, können sich in weniger als einer Sekunde umdrehen und davonstürmen. Eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz sorgt für ein flüssiges Bild auch bei diesen schnellen Bewegungen. Wenn das Bild ruckelt oder Geisterbilder entstehen, wenn sich ein Wildschwein dreht, verlieren Sie die Sicherheit beim Verfolgen, und Ihr Folgeschuss wird zum Ratespiel.

Der Tunnelblick-Fehler

Viele Erstkäufer wählen ein Zielfernrohr mit der höchstmöglichen Vergrößerung, die sie sich leisten können. Im Dickicht führt diese hohe Vergrößerung jedoch zu einem engen Sichtfeld, wodurch es schwierig wird, das Tier überhaupt erst zu finden. Man sucht dann mit dem Zielfernrohr die Umgebung ab, anstatt das Ziel anzuvisieren, und das kostet wertvolle Sekunden. Beginnen Sie daher mit einer geringeren Vergrößerung. Digital können Sie jederzeit hineinzoomen.

Welches Wärmebildgerät eignet sich am besten für offene Felder und Weiden?

Bei der Wildschweinjagd im offenen Gelände verlagert sich der Schwerpunkt auf schärfere Details auf größere Entfernungen.

Höhere Auflösung für längere Identifizierung

Bei Wildschweinen in einer Entfernung von 200 bis 400 Metern liefert ein 640×512-Sensor genügend Details, um Körperform, Bewegungsmuster und Gruppengröße zu erkennen. Bei der Jagd in weitläufigem Weideland oder auf landwirtschaftlichen Flächen, wo Schüsse auf 400 Meter üblich sind, bietet ein 1280×1024-Sensor eine noch bessere Trennung zwischen Ziel und Boden.

Höhere Basisvergrößerung ohne Überzoomen

Für offenes Gelände bietet eine Basisvergrößerung von 3x bis 4x in Kombination mit einem digitalen Zoom bis zu 8x oder mehr die nötige Reichweite, ohne das Sichtfeld im Basismodus zu stark einzuschränken. Wichtig ist, die Basisvergrößerung zum Scannen und Erfassen von Zielen zu nutzen und erst zum endgültigen Identifizieren und für den Schuss hineinzuzoomen.

Linsengröße und Bildfeldabstand

Ein größeres Objektiv erfasst mehr Infrarotstrahlung. Ein 50-mm-Objektiv liefert im Vergleich zu einem 35-mm-Objektiv auf demselben Sensor ein helleres und detailreicheres Bild auf größere Entfernungen. Bei der Wildschweinjagd im offenen Gelände hilft ein 50-mm-Objektiv oder größer, Wildschweine am Ende einer Weide zu erkennen, insbesondere in feuchten oder warmen Nächten mit geringerem Kontrast. Die Nocpix ACE-Serie ist mit 60-mm-/F1.0- oder 50-mm-/F0.9-Objektiven ausgestattet. Das größere Objektiv lässt mehr Licht auf den Sensor 20% fallen und erzeugt so hellere und klarere Bilder.

Erfassungsbereich ist nicht gleich Schusssicherheit

Ein Zielfernrohr, das Wärme auf 2.000 Meter Entfernung erkennt, bedeutet nicht, dass man damit ein Wildschwein auf 2.000 Meter Entfernung identifizieren kann. Auf freiem Feld wird die praktische Grenze meist durch das eigene Vertrauen in die Erkennungsgenauigkeit bestimmt, nicht durch die maximale Erfassungsreichweite des Zielfernrohrs. Testen Sie Ihr Zielfernrohr daher immer auf die Entfernungen, auf die Sie tatsächlich schießen möchten, bevor Sie sich auf die Angaben im Datenblatt verlassen.

Was hilft beim Umsetzen von Schweinen und bei der schnellen Wiederanschaffung?

Wildschweine stehen selten still. Wenn eine Rotte auseinanderstreift, müssen Sie die einzelnen Tiere schnell wieder einfangen.

Das 3-Sekunden-Wiederaufnahmefenster

Nach einem Schuss verharren Wildschweine in einer Rotte typischerweise ein bis drei Sekunden lang regungslos, bevor sie auseinanderstieben. Dieses kurze Zeitfenster bietet Ihnen die Chance für einen Nachschuss. Ein Zielfernrohr, mit dem Sie das Ziel in diesem Zeitraum erneut anvisieren können, ermöglicht Ihnen einen realistischen zweiten Schuss. Zielfernrohre mit zu hoher Vergrößerung, langsamer Bildwiederholrate oder hohem Gewicht erschweren die Nutzung dieses Zeitfensters.

Sichtfeld und Vergrößerung für Streusonden

Wenn sich eine Gruppe von 8 bis 12 Wildschweinen auflöst, fliehen sie in verschiedene Richtungen. Ein größeres Sehfeld ermöglicht es Ihnen, die Streuung besser zu erfassen, ohne das Gewehr wild schwenken zu müssen. Ist Ihr Zielfernrohr auf 6- oder 8-fache Vergrößerung eingestellt, wenn sich die Gruppe auflöst, könnten Sie innerhalb einer Sekunde alle Tiere aus den Augen verlieren. Eine Grundvergrößerung von 2- bis 4-fach während des ersten Schusswechsels bietet Ihnen die besten Chancen, die einzelnen Wildschweine auf ihrer Flucht zu verfolgen.

Aktualisierungsrate für flüssiges Tracking

Eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz sorgt für ein klares und flüssiges Bild eines flüchtenden Wildschweins auf dem Bildschirm. Niedrigere Bildwiederholfrequenzen können bei sich schnell bewegenden Tieren zu Nachzieheffekten oder Unschärfen führen, was das Vorhalten beim Schuss erschwert. Gerade bei der Wildschweinjagd, wo mehrere schnelle Schüsse auf eine verstreute Gruppe üblich sind, ist eine flüssige Darstellung kein Luxus, sondern ein praktischer Vorteil.

Gewichts- und Steuerungslayout

Ein ausgewogenes, leichtes Zielfernrohr erleichtert schnelle Zielwechsel. Ist das Zielfernrohr zu schwer am Vorderteil des Gewehrs, wird das Schwenken von einem Wildschwein zum nächsten langsamer und unkontrollierter. Auch die Position der Tasten ist wichtig. Vergrößerung, Farbpaletten und Bildfeldkorrektur (FFC) sollten sich einstellen lassen, ohne die Wangenanlage zu verlassen. Die Nocpix BOLT-Serie verfügt über geräuschlose Tasten, um das Wild nicht zu verscheuchen. Solche Details sind bei heiklen Jagden auf mehrere Ziele entscheidend.

Welche Kauffehler schaden Wildschweinjägern bei Nacht tatsächlich?

Dies sind die Fehler, die am häufigsten auftreten, wenn Wildschweinjäger ihr erstes oder zweites Wärmebildgerät kaufen:

  • Auswahl von Spezifikationen im Bereich der Marketingpalette anstatt der tatsächlichen Identifikationsbedingungen: Eine Erfassungsreichweite von 3.000 Metern klingt beeindruckend, doch Ihre tatsächliche Identifizierungssicherheit auf 300 Meter hängt von der Sensorqualität, der Objektivgröße, der NETD (Netto-Erfassungsdistanz) und den Wetterbedingungen ab. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie identifizieren können, nicht auf das, was das Zielfernrohr erfassen kann.
  • Kauf eines stehenden Schweins anstelle eines treibenden Schweins mit Murmeltier: Ein Zielfernrohr, das bei einem einzelnen, stillstehenden Tier gut funktioniert, kann versagen, wenn zehn Wildschweine gleichzeitig auseinanderstieben. Priorisieren Sie Sehfeld, Bildwiederholfrequenz und Wiedererfassungsgeschwindigkeit gegenüber der reinen Vergrößerung.
  • Kosten für Fernsteuerungsgeräte, die Ihr Gelände nicht benötigt: Bei der Jagd in dichtem Bewuchs und an Futterstellen auf Entfernungen von 50 bis 100 Metern bringt ein Zielfernrohr mit hoher Vergrößerung und großer Reichweite nur unnötigen Mehraufwand: Es erhöht Gewicht, Kosten und Komplexität. Wählen Sie das Zielfernrohr passend zu Ihren tatsächlichen Schussdistanzen.
  • Das Zielfernrohr passt schlecht zum gesamten Gewehr-Setup: Ein schweres Zielfernrohr auf einem leichten Gewehr verändert den Schwerpunkt und führt zu Ermüdung. Prüfen Sie vor dem Kauf das Gesamtgewicht und die Gesamtlänge des montierten Zielfernrohrs. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Augenabstand des Zielfernrohrs Ihrer Schießposition entspricht.
  • Vertrauen auf den Wärmekontrast ohne Bestätigung von Ziel und Hintergrund: Die Wärmebildkamera zeigt zwar Wärme an, aber nicht, was sich hinter dem Ziel befindet. Vergewissern Sie sich immer, worauf Sie schießen und was sich dahinter befindet. Der Wärmebildkontrast hilft Ihnen, das Tier zu finden, die sichere Schussplatzierung liegt aber weiterhin in Ihrer Verantwortung.
  • Unter der Annahme, dass die Regeln für die Nachtjagd überall gleich sind: Die Jagdbestimmungen für Wildschweine variieren je nach Bundesstaat und sogar Landkreis. Einige Bundesstaaten erlauben die uneingeschränkte nächtliche Jagd auf Wildschweine. Andere verlangen Genehmigungen, spezielle Ausrüstung oder schränken die Jagdgebiete bei Nacht ein. Informieren Sie sich daher vor der Jagd immer bei Ihrer zuständigen Jagdbehörde über die geltenden Bestimmungen.

Nocpix Wärmebildzielfernrohre für die Wildschweinjagd

Nocpix bietet verschiedene Wärmebildzielfernrohrserien für unterschiedliche Jagdsituationen auf Wildschweine an. Hier ein kurzer Überblick über die Modelle, die zu den oben genannten Szenarien passen.

Für die Jagd im Dickicht und an Futterstellen auf kurze Distanz, Nocpix BOLT-Serie Die BOLT H50R ist eine hervorragende Wahl. Sie vereint einen 640×512-Wärmebildsensor, ein 50-mm-F1.0-Objektiv, einen Laser-Entfernungsmesser mit 1200 m Reichweite und intelligente Ballistik in einem robusten, IP67-zertifizierten Gehäuse. Mit zwei Akkus bietet sie eine Laufzeit von bis zu 9 Stunden und verfügt über ein intuitives N-LINK-System. Dank ihrer kompakten Größe und des geringen Gewichts ist die Waffe optimal ausbalanciert und ermöglicht so ein schnelles Handling auch in dichtem Bewuchs.

Für Jäger, die sowohl im Dickicht als auch auf offenen Weideflächen erstklassige Sicht benötigen, Nocpix ACE-Serie Die ACE legt noch einen drauf. Ausgestattet mit einem Gen-2 HD-Wärmebildsensor mit einer Auflösung von bis zu 1280×1024 und einer Bildrate von bis zu 60Hz bietet sie eine stabile Leistung mit einem NETD von 15mK. Dadurch kann sie selbst geringste Temperaturschwankungen erkennen und beim Verfolgen von sich schnell bewegender Beute flüssige Wärmebilder liefern.

Wildschwein- und Kojotenjagd bei Nacht mit dem NocPix Ace H50R Wärmebildzielfernrohr

Für Gefechte im offenen Gelände auf große Entfernungen, Nocpix RICO 2-Serie Das RICO 2 wurde speziell für Jäger entwickelt, die höchste Ansprüche an Klarheit, Reichweite und Komfort stellen. Es verfügt über einen branchenführenden Wärmebildsensor und eine hohe Bildrate für erstklassige Bildqualität. Dank seiner langen Brennweite und des integrierten Lasersuchers können Sie weit entfernte Ziele präzise anvisieren.

Nocpix Wärmebildaufsätze für die Wildschweinjagd

Jäger, die bereits ein Tageslicht-Zielfernrohr besitzen, dem sie vertrauen, können auch Folgendes in Betracht ziehen: Nocpix MATE Wärmeleitaufsatz. Anstatt das Tageslichtfernrohr zu ersetzen, wird das MATE vor das vorhandene Zielfernrohr geklemmt und fügt eine Wärmebildfunktion hinzu, während das gewohnte Absehen, der Augenabstand und die Gewehrkonfiguration des Jägers erhalten bleiben.

Das ist besonders wichtig für Wildschweinjäger, die sowohl tagsüber mit dem Fernglas als auch nachts jagen. Mit einem Aufsteckgerät können Sie Ihr gewohntes Gewehr behalten und es bei Bedarf, wenn die Wildschweine nach Einbruch der Dunkelheit aktiv werden, mit einer Wärmebildkamera ausstatten. Es ist besonders praktisch, wenn Sie ein Wärmebildgerät für mehrere kompatible Gewehre verwenden möchten.

Ein praktischer Testbericht von ChasseTube.fr Der Test beschrieb das Nocpix MATE H38R als echtes Aufsteckgerät für den Feldeinsatz und nicht nur als Hybridgerät, das für diesen Zweck angepasst wurde. Hervorgehoben wurden die natürliche Bildwiedergabe, die klaren Wildsilhouetten und die geringe visuelle Ermüdung bei der Beobachtung. Im Vergleich auf 100 Meter mit und ohne Aufsteckgerät war der Treffpunktunterschied so gering, dass kaum eine Korrektur nötig war. Dies unterstreicht den Wert des MATE für Jäger, die ihre Gewehrausrüstung für den Tageinsatz um eine Wärmebildkamera erweitern möchten, ohne sie komplett umzubauen.

Vergleich der Treffpunktlage auf 100 Meter mit und ohne Nocpix MATE Wärmebildkamera
Bildquelle: ChasseTube.fr

Derselbe Testbericht hob auch praktische Details hervor, die bei der Wildschweinjagd wichtig sind: integrierte Laserentfernungsmessung, ballistische Profileinstellungen per App, handschuhfreundliche Bedienung, vorhersehbare Akkulaufzeit und Magic Zoom zur Vergrößerung des Zielbereichs bei gleichzeitigem Erhalt des peripheren Sichtfelds. Für Wildschweinjäger, die nachts Futterstellen, Feldränder oder sich bewegende Gruppen beobachten, machen diese Details das MATE zu mehr als nur einem einfachen Wärmebildgerät.

Abschließender Gedanke

Die Wahl des richtigen Wärmebildzielfernrohrs für die Wildschweinjagd hängt vom Gelände und dem Verhalten der Wildschweine ab. In dichtem Bewuchs und an Futterstellen sind ein weites Sehfeld, eine geringe Basisvergrößerung und eine schnelle Bildwiederholrate von Vorteil. Offene Felder erfordern einen hochauflösenden Sensor, ein größeres Objektiv und ausreichend Zoom, um Ziele auf 300 Meter oder mehr sicher zu erkennen. Und wenn die Rotte auseinanderläuft, sorgen ein geringes Gewicht, eine ausgewogene Balance und eine präzise Zielverfolgung dafür, dass Sie im Rennen bleiben.

Kaufen Sie nicht aufgrund der Marketing-Preisspanne oder einzelner technischer Daten. Kaufen Sie basierend auf den Bedingungen, unter denen Sie tatsächlich jagen. Entdecken Sie die gesamte Produktpalette. Nocpix Wärmebild-Zielfernrohre Vergleichen Sie Modelle anhand von Sensor, Objektiv und Funktionen. Informieren Sie sich vor nächtlichen Jagdausflügen stets über die geltenden Jagdbestimmungen für Wildschweine in Ihrem Bundesland und Ihrer Region.

Häufig gestellte Fragen zu Wärmebildgeräten für die Wildschweinjagd

Kann man bei der Wildschweinjagd tagsüber ein Wärmebildgerät verwenden?

Ja. Wärmebildgeräte erfassen Wärme, nicht Licht, daher funktionieren sie zu jeder Tageszeit. Wildschweine sind tagsüber auf Wärmebildkameras gut zu erkennen, allerdings kann der Wärmekontrast bei hohen Temperaturen geringer sein, wenn die Bodentemperatur der Körpertemperatur des Tieres ähnelt.

Welche Mindestdistanz zur Identifizierung ist für die Wildschweinjagd erforderlich?

Das hängt vom Gelände ab. Bei Futterstellen und Gebüsch benötigen Sie in der Regel eine zuverlässige Erkennung auf 100 bis 150 Meter. Auf offenen Weiden sind 200 bis 400 Meter realistischer. Ein Sensor mit einer Auflösung von 640 × 512 Pixeln oder höher ist im größeren Entfernungsbereich hilfreich.

Ist ein 384-Sensor für die Wildschweinjagd ausreichend?

Ein 384×288-Sensor eignet sich für die Jagd auf Wildschweine auf kurze Distanz, insbesondere in kühleren Nächten mit starkem Wärmekontrast. Innerhalb von 100 bis 150 Metern liefert er genügend Details, um ein Tier von der Größe eines Wildschweins zu identifizieren. Auf größere Entfernungen bietet ein 640×512-Sensor eine bessere Zielerkennung und höhere Sicherheit bei der Identifizierung.

Kann ein Wärmebildgerät sowohl für Buschland als auch für offenes Gelände verwendet werden?

Ein Zielfernrohr mit einem 640×512-Sensor, einem 50-mm-Objektiv und einer 2- bis 3,5-fachen Basisvergrößerung deckt ein breites Spektrum an Jagdsituationen ab. Das Sehfeld ist ausreichend für die Jagd im Dickicht, und Auflösung und Zoombereich sind für Aufnahmen im offenen Gelände ausreichend. Wer nur in einem bestimmten Geländetyp jagt, kann die Ausrüstung weiter optimieren. Ein Mittelklasse-Setup eignet sich jedoch für beides recht gut.

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