Für Jäger, die sich für ein Wärmebildzielfernrohr entscheiden, ist die Vergrößerung oft eines der ersten Kriterien, auf die sie achten. Bei einem modernen Wärmebildzielfernrohr geht es beim Zoomen jedoch um weit mehr, als nur darum, das Ziel größer erscheinen zu lassen.
Der herkömmliche digitale Zoom vergrößert ein bereits vom Wärmesensor aufgenommenes Bild. Mit zunehmender Vergrößerung werden auch die vorhandenen Pixel vergrößert, wodurch Pixelbildung und der Verlust sichtbarer Details deutlicher sichtbar werden.
Dies war einer der Gründe, warum Nocpix ACE ursprünglich den Okularzoom eingeführt hat: um eine optische Vergrößerung in das Okular zu bringen und ein Seherlebnis zu schaffen, das dem vertrauten Gefühl eines traditionellen Tageslicht-Zielfernrohrs näher kommt.
Mit dem neuen ACE 2-Serie, Dieses Konzept wird weiterentwickelt. Ocular Zoom 2.0 kombiniert optische und elektronische Vergrößerung zu einem abgestimmten Hybrid-Zoom-System, das für eine klarere, umfassendere und natürlichere Beobachtung bei hoher Vergrößerung sorgt.
Für Jäger, die einen Nachtjagd-Zielfernrohr Unter realen Feldbedingungen ist die Frage nicht mehr so einfach: Wie weit kann ich zoomen?
Es ist: Was kann ich nach dem Hineinzoomen noch sehen?

Vom digitalen Zoom zum optischen Zoom: Warum optische Vergrößerung wichtig ist
Der digitale Zoom funktioniert durch Vergrößerung eines Teils des vorhandenen Wärmebildes. Er ist praktisch und effektiv, aber mit zunehmender Vergrößerung verteilt sich die verfügbare Bildinformation auf mehr Anzeigepixel.
Das Original Nocpix ACE Wärmebild-Zielfernrohr Ich bin anders an Zoom herangegangen.
Die erste Generation des Okularzooms nutzt ein optisches Linsensystem im Okular zur Vergrößerung des angezeigten Bildes. Im Vergleich zu rein elektronischem Zoom reduziert dieses Verfahren sichtbare Pixelbildung und Unschärfe und erhält gleichzeitig mehr Details des Wärmebildes. Es bietet zudem ein Zoom-Erlebnis, das dem eines herkömmlichen Tageslichtfernrohrs ähnelt.
Bei der Wärmebildjagd ist dies wichtig, da die Vergrößerung oft nicht nur dazu dient, eine Wärmequelle zu erkennen, sondern auch dazu, Details besser zu beobachten und zu identifizieren, bevor man eine Entscheidung trifft.
Warum der optische Zoom allein nicht ausreichte
Die erste Generation des Okularzooms verbesserte das Erlebnis bei hoher Vergrößerung, aber die optische Okularvergrößerung brachte auch zwei praktische Einschränkungen mit sich.
Da das Okular die Anzeige optisch vergrößerte, verkleinerte sich zunächst der sichtbare Bereich des Bildschirms. Dadurch konnten einige Benutzeroberflächeninformationen, die sich am Rand des Bildschirms befanden, außerhalb des Sichtfelds des Benutzers liegen.
Zweitens wurde das Absehen zusammen mit dem Bild vergrößert. Bei höherer optischer Vergrößerung konnte es dicker erscheinen, was für Jäger, die auf größere Entfernungen feinere Zielmarkierungen benötigten, weniger ideal war.
Dies stellte die nächste Generation des Nocpix-Zielfernrohrs vor eine neue Herausforderung:
Wie lassen sich die Vorteile des optischen Zooms beibehalten, während sich gleichzeitig Bild, Benutzeroberfläche und Fadenkreuz anpassen?
Diese Frage führte zu Ocular Zoom 2.0.
Okularzoom 2.0: Vom optischen Zoom zum Hybridzoom
Dies ist die Kernentwicklung von Okular-Zoom 2.0 auf der ACE 2-Serie.

Anstatt sich allein auf die optische Okularvergrößerung zu verlassen, kombiniert ACE 2 optische Okularvergrößerung mit elektronischer Vergrößerung, wodurch eine koordinierte Hybrid-Zoom-System.
Beim Zoomen arbeiten optische und elektronische Vergrößerung zusammen, während sich die Benutzeroberfläche entsprechend anpasst, sodass wichtige Informationen auf dem Bildschirm während des gesamten Zoomvorgangs vollständig sichtbar bleiben.
Das Absehen ist außerdem so angepasst, dass es mit elektronischer Vergrößerung funktioniert. Dadurch bleibt es auch bei höheren Vergrößerungen feiner und wird nicht merklich dicker, wie es beim rein optischen Zoomsystem der ersten Generation des ACE der Fall sein konnte.
Die eigentliche Verbesserung von Ocular Zoom 2.0 besteht also nicht einfach in einem höheren Vergrößerungsbereich.
Es verbessert das gesamte Zoom-Erlebnis:
- Das Ziel wird größer;
- Nützliche Bilddetails bleiben so weit wie möglich erhalten;
- Die Benutzeroberfläche bleibt vollständig sichtbar;
- Das Fadenkreuz bleibt für präziseres Zielen scharf.
Für die Jagd bei Nacht bedeutet dies, dass Jäger nicht mehr zwischen höherer Vergrößerung und vollständigen Bildschirminformationen wählen müssen. Stattdessen erhalten sie ein flüssigeres, natürlicheres und integrierteres Seherlebnis.
Jenseits von Zoom: Ein fehlerverzeihenderes Okular
Ocular Zoom 2.0 ist nicht nur eine Software- und Vergrößerungsverbesserung. Auch das physische Betrachtungssystem wurde verändert.
Das ursprüngliche ACE verwendet ein 50 mm Augenabstand und 8 mm Austrittspupille. Auf ACE 2 erhöhen sich diese auf 60 mm Augenabstand und 10 mm Austrittspupille.
Der größere Augenabstand gibt dem Jäger mehr Platz hinter dem Okular, während die größere Austrittspupille eine komfortablere Betrachtungsposition ermöglicht.
Das wird in realen Jagdsituationen wichtig, wo sich die Schusshaltung schnell ändern kann und der Jäger das Bild erfassen muss, ohne zusätzliche Zeit mit der Suche nach der genauen Augenposition zu verbringen.
Bei der Beurteilung eines Wärmebildzielfernrohrs, eines Nachtsichtgeräts oder auch beim Vergleich verschiedener optischer Konzepte mit einem Nachtsichtgerät spielt der Sehkomfort eine ebenso große Rolle wie die Vergrößerungszahl selbst.

Es geht nicht nur darum, wie viel man zoomen kann – sondern darum, was dabei noch nützlich bleibt.
Die maximale Vergrößerung lässt sich leicht in einem Datenblatt angeben.
Doch für ein professionelles Wärmebild-Jagdgerät stellen sich die wichtigeren Fragen erst im Nachhinein:
Wie viele Details bleiben nach der Vergrößerung sichtbar?
Kann der Jäger weiterhin wichtige Informationen der Benutzeroberfläche sehen?
Ist das Absehen weiterhin für präzises Zielen geeignet?
Kann das Auge schnell und natürlich ein vollständiges Bild erfassen?
Ocular Zoom 2.0 stellt den nächsten Schritt in der Zoom-Philosophie dar, die erstmals mit Nocpix ACE eingeführt wurde.
Anstatt Zoom als isolierte Funktion zu behandeln, ACE 2-Serie Es vereint optische Vergrößerung, elektronische Bildverarbeitung, Benutzerführung, Fadenkreuzdesign und Okularergonomie zu einem einzigen Betrachtungssystem.
Und innerhalb der umfassenderen ACE 2-Plattform – neben Fortschritten wie Integrated LRF – spiegelt dies ein übergeordnetes Ziel wider: die Reduzierung der Schritte zwischen der Beobachtung eines Ziels, dem Verständnis dessen, was sich dort befindet, und dem Treffen einer fundierten Entscheidung im Feld.
Denn bei einem modernen Wärmebildzielfernrohr sollte eine bessere Vergrößerung nicht einfach nur das Bild vergrößern.
Dabei sollte mehr von dem, was wichtig ist, sichtbar bleiben.
Nähern – ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.


