Nachtjagd Dies belastet nicht nur die Augen, sondern auch die Fähigkeit des Gehirns, visuelle Informationen während längerer Such-, Fokussierungs- und Zielverfolgungsphasen zu verarbeiten.
Basierend auf eingehender Forschung in der visuellen Wissenschaft und den physiologischen Mechanismen reduziert QUEST S50R die visuelle Belastung und den neuronalen Stress durch binokulare Bildgebung und ein optisches Design, das auf die Koordination zwischen menschlichem Auge und Gehirn abgestimmt ist, wodurch längere Beobachtungen natürlicher und komfortabler werden.
In diesem Abschnitt erläutern wir, wie QUEST S50R bietet einen so herausragenden Sehkomfort – von wissenschaftlichen Prinzipien bis hin zum Produktdesign.
Binokulares Sehen ermöglicht einfachere Bildverarbeitung
Das menschliche Sehsystem ist von Natur aus auf binokulare Zusammenarbeit ausgelegt. Visuelle Signale des linken und rechten Auges werden parallel vom visuellen Kortex beider Gehirnhälften verarbeitet. Dies erhöht den Informationsdurchsatz um etwa das 1,8-Fache und reduziert gleichzeitig den Bedarf an räumlicher Kompensation. Dadurch kann das Gehirn bei längerer Beobachtung entspannter bleiben. Ein verwandtes Experiment zeigt zudem, dass bei der Identifizierung von Objekten in der Größe eines Rehs in 100 Metern Entfernung die Alpha-Wellen-Aktivität (die üblicherweise mit einem entspannten Zustand assoziiert wird) unter binokularer Betrachtung 60% übersteigt. Dies deutet auf eine anhaltend entspannte und stabile visuelle Verarbeitung hin.
Basierend auf diesem Mechanismus ist der QUEST S50R mit zwei 1920×1200 OLED-Displays ausgestattet, die eine Zweikanal-Eingabe ermöglichen, welche dem natürlichen Verarbeitungsmechanismus des Gehirns entspricht, sowie mit optimierten, augenschonenden Rot- und Grün-Farbpaletten. Dieses Design ermöglicht es dem Gehirn, visuelle Informationen leichter zu integrieren und zu verstehen, wodurch die Konzentrationsfähigkeit der Nutzer auch bei längeren Betrachtungszeiten gesteigert und die Ermüdung reduziert wird.

Höhere Stabilität und geringerer Aufwand bei dynamischer Beobachtung
Bei der Beobachtung beweglicher Objekte oder der Verfolgung von Zielen nutzen die Augen den vestibulookulären Reflex (VOR) und sechs extraokuläre Muskelgruppen, um das Gesichtsfeld zu stabilisieren. Starke Bildbewegungen zwingen die Augen zu ständigen Mikrokorrekturen, was zu Verfolgungsfehlern, erhöhter Muskelbelastung und allgemeiner Augenanstrengung führt. Binokulare Informationen ermöglichen es dem Kleinhirn, beide Gruppen extraokulärer Muskeln synchron zu koordinieren. Dies resultiert in stabileren Verfolgungspfaden und geringeren Fehlerraten und reduziert die visuelle Belastung bei dynamischer Beobachtung deutlich.
Aufbauend auf diesem physiologischen Mechanismus verbessert QUEST S50R die dynamische Stabilität sowohl durch strukturelles Design als auch durch Algorithmen, wodurch Bildverwacklungen reduziert und die Ermüdung bei längerer Zielverfolgung minimiert werden:
- Die binokulare Handhabung bietet natürlichere Stützpunkte und reduziert die Übertragung der Handbewegungsamplitude auf das Bild.
- Das EIS nutzt derweil ein Gyroskop, um Mikroverschiebungen in Echtzeit zu korrigieren und so ein gleichmäßiges und kontinuierliches Bild während der Bewegung zu gewährleisten.

Runde Displays passen besser zur Struktur des menschlichen Auges und ermöglichen so eine leichtere Erkennung.
Die menschliche Netzhaut ist kugelförmig, und die Fovea – die nur etwa 2° des zentralen Gesichtsfelds einnimmt – verarbeitet ungefähr 801 T³T hochpräzise visuelle Informationen. Weichen wichtige Informationen vom Zentrum ab, müssen die Augen häufig neu fokussieren, was leicht zu Ermüdung führen kann.
Die runden Displays des QUEST S50R basieren auf der physiologischen Struktur des Auges und konzentrieren die Displayauflösung von 92% auf die empfindlichsten 30° des zentralen Sichtfelds. Dadurch fallen die Konturen von Wärmebildern direkt auf die Fovea. Im praktischen Einsatz spüren Nutzer deutlich, dass sich das Bild optimal auf den Bereich ausrichtet, den die Augen am meisten benötigen. Dies ermöglicht eine schnelle und intuitive Zielerkennung – genau diese natürliche Ausrichtung ist der Komfortvorteil des runden Displaydesigns des QUEST S50R.

Von binokularer Bildgebung und dynamischer Stabilität bis hin zum runden Displaydesign nutzt das QUEST S50R ein vollständig integriertes System zur visuellen Optimierung, das sowohl die Bildschärfe als auch den Sehkomfort verbessert. Ob beim kontinuierlichen Scannen oder bei der Identifizierung von Objekten auf große Entfernungen – es ermöglicht dem Nutzer ein stabileres und natürlicheres Seherlebnis mit weniger Ermüdung.
Länger sehen, klarer sehen und mit weniger Anstrengung sehen – so verkörpert die QUEST S50R die Nocpix Die Philosophie „Immer einen Schritt voraus“, die auf tieferliegende Nutzerbedürfnisse eingeht.


